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Finanzen & Geld

Das Online Casino als Gewinner während der Corona-Pandemie

Im Zuge der nahezu weltweit verhängten Lockdowns mussten auch zahlreiche Spielstätten schließen. Ein Schock für alle Besucher, die sich in Casinos und Spielhallen nach Feierabend vergnügten. Doch es gibt Abhilfe in Form von Online-Casinos und die sind der klare Gewinner der Corona-Pandemie.

Weniger Werbung als Schutz für Spieler

 

Im Zuge des ersten Lockdowns reagierten zahlreiche Länder mit einer Einschränkung der Werbemaßnahmen für Online-Casinos. Grund dafür war, dass Slots und Tischspiele in der Online-Version durch die Schließungen immer beliebter wurden. Werbung sollte eine zusätzliche Animation darstellen, die in Ländern wie Spanien und Großbritannien eingeschränkt wurde.

 

Für Sportvereine, die Glücksspielanbieter zu ihren Sponsoren zählen, könnte das schwierig werden. Denn das Sponsoring könnte mit den Werbeeinschränkungen unmöglich gemacht werden. Hier steckt vor allem der Schutz von Kindern dahinter, denn diese gehören mit zur Zielgruppe von Sportsendungen. Durch Banderolen und Werbeeinblendungen erfahren Kinder von der Existenz der Online-Casinos.

Begrenzte Einsätze in mehreren Ländern

 

Das Ziel der staatlichen Regulation liegt vor allem darin, die Spieler vor einer drohenden Spielsucht zu schützen. Verschiedene Länder reagieren hier anders. In Deutschland sieht der neue Glücksspielstaatsvertrag vor, dass das Einzahlungslimit bei 1000 Euro pro Monat festgelegt wird. Bislang gibt es allerdings kein zentrales Register, was diese Vorgaben kontrollieren kann.

 

Auch in Schweden wurden im Zuge der Corona-Pandemie Änderungen eingeführt. So dürfen pro Woche maximal 500 Euro eingesetzt werden. Die Regelung ist bislang vorläufig, kann aber auch dauerhaft festgesetzt werden.

Großbritannien setzt auf noch mehr Strenge und möchte nicht nur ein monatliches Einzahlungslimit festlegen, sondern auch ein Limit für jede Spielrunde. 100 Pfund wird als Einsatzlimit pro Monat vorgesehen, die maximalen Einsätze pro Spiel könnten auf 2 Pfund festgelegt werden.

 

Legalisierung statt Regulierung

 

In anderen Ländern wird davon abgesehen die vorhandenen Glücksspielregeln zu überarbeiten. Stattdessen wird darüber nachgedacht, ob Online Glücksspiele möglicherweise legalisiert werden. Als Alternative ist das durchaus relevant.

 

Experten befürchten, dass sich immer mehr Spieler einem illegalen Angebot zuwenden, wenn es zu einer Limitierung der Einsätze kommt. Brasilien beispielsweise befasst sich ernsthaft mit dem Thema der Legalisierung, um die Spieler nicht zu verlieren.

 

In Deutschland ist die Legalisierung des Glücksspiels ebenfalls ein wichtiges Thema. Die Grauzone der Rechtmäßigkeit könnte damit erstmals verlassen werden. In Deutschland sind Online Glücksspiele bislang verboten, das europäische Recht gestattet sie jedoch. Immer wieder haben sich Gerichte damit beschäftigt, doch nationale Rechte können die Freiheit europäischer Dienste nicht beeinflussen.

 

Höhere Angebote von Online Casinos

 

Der Zuwachs an Spielern in der Pandemie ist eindeutig. Immer mehr Menschen verlegen ihr Spielvergnügen ins Internet. Und Casinoanbieter machen sich diesen Trend zunutze. Mit immer höheren Boni-Angeboten werden Neuspieler gelockt und zur Anmeldung bewogen.

 

Auch für Stammkunden gibt es bessere Bedingungen, so werden Freispiele, Cashbacks und Geldboni angeboten. Lokale Casinos bieten derartige Angebote nicht an. Hinzu kommt, dass im Online-Casino ein deutlich größeres Spieleangebot herrscht, was die Beliebtheit weiter anfeuert.

 

Es bleibt abzuwarten, wie sich das Spielverhältnis nach dem Ende der Pandemie entwickelt. Haben Spieler die Vorzüge der Online Casinos bereits so verinnerlicht, dass lokale Anbieter mit Einbußen zu rechnen haben?

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