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Der FCK vor der nächsten Pokalrunde

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Kaiserslautern. Wohl kaum eine Floskel wird im deutschen Fußball so häufig bemüht, wie das legendäre „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Und tatsächlich, in aller Regelmäßigkeit überrascht der einzige deutsche K.-o.-Wettbewerb mit überraschenden Ergebnissen. Wenn David gegen Goliath antritt und die Überraschung gelingt, ist der Jubel groß. So auch in der ersten Runde des diesjährigen DFB-Pokals beim FCK. Die Roten Teufel haben es geschafft, den Bundesligisten aus Mainz aus dem Wettbewerb zu kegeln. Wir schauen, wie es für Lautern im Pokal weitergeht und wie es bisher im Ligaalltag aussieht.

Überraschender Erfolg in der ersten Runde

Als die erste Runde des DFB-Pokal ausgelost wurde, freuten sich die Verantwortlichen über das attraktive Los, obwohl die Chancen auf ein Weiterkommen nicht gerade rosig aussahen. Aber immerhin sollte die Partie gegen den FSV Mainz mal wieder einen Hauch von Bundesliga-Feeling am Betzenberg verbreiten. Vor über 40.000 Zuschauern bot der FCK einen wahren Pokalfight und setzte sich letztlich durch die Tore von Manfred Starke und Florian Pick durch. Auch die Sportschau schrieb von einem „brisanten Duell“. In der nächsten Runde trifft man dann also auf den 1. FC Nürnberg. Auch im Duell mit Zweitligisten ist man natürlich wieder der Außenseiter. Zu den Favoriten auf den Titel zählen aber eh ganz andere. Bei den Betfair Fussball Wettquoten sind die Bayern mit 2,00 (Stand 17.9.) der erste Titelkandidat. Auch Dortmund und Leipzig können sich laut der Buchmacher reelle Chancen ausmalen.

 

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Durchwachsener Start in die Liga

Während das Pokalspiel für die Mainzer das erste Pflichtspiel der Saison war, hatten die Roten Teufel zu jenem Zeitpunkt schon ein paar Partien auf dem Buckel. Bereits am 20. Juli hatte die Saison in der dritten Liga begonnen. Dem Unentschieden zum Auftakt folgte ein 3:1 Sieg bei Sonnenhof-Großaspach. Doch auf das starke Unentschieden gegen Ingolstadt am dritten Spieltag folgte die erste Saisonniederlage bei Preußen Münster. Man hätte annehmen können, dass der Pokalerfolg auch in der Liga neuen Auftrieb gibt, doch anscheinend haben die Jungs von Trainer Sascha Hildmann nach dem Sieg ein bisschen zu hart gefeiert. Im folgenden Ligaspiel setzte es nämlich eine empfindliche 0:3 Heimpleite gegen Eintracht Braunschweig.

Klassenerhalt ist das Ziel Nummer 1 – und im Pokal?

Die chronisch klammen Lauterer haben auch in dieser Saison den Klassenerhalt als erstes Ziel angegeben. Auch wenn es bisher noch nicht wirklich rund läuft, geht die Tendenz in Richtung erste Tabellenhälfte. Aus dem Schlagabtausch mit dem FSV Zwickau gingen die Roten Teufel mit 5:3 als Sieger hervor und gegen das bisher stark aufspielende Waldhof Mannheim konnte immerhin ein Punkt geholt werden. Eines ist klar, die Liga ist das Tagesgeschäft und darf auf keinen Fall vernachlässigt werden. Allerdings soll auch gegen Nürnberg wieder alles gegeben und die nächste Runde erreicht werden. Losfee war in diesem Falle U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz, ein alter Weggefährte des FCK. Der Spiegel berichtete von der Auslosung. Die Verantwortlichen und Fans freuen sich jedenfalls gleichermaßen auf das Duell gegen den Zweitligisten.

 

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Eines steht auf jeden Fall fest: Der Betzenberg wird wieder brennen! Mannschaft und Fans werden alles dafür geben, den Pokaltraum so lange wie möglich am Leben zu halten.

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