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Vor dem Start der 3. Liga: Der 1. FC Saarbrücken im Saisoncheck

Nach einer kurzen Sommerpause startet die 3. Liga bereits am 23. Juli in die neue Spielzeit, sodass die Vorfreude der Fußballfans langsam, aber sicher steigt. Eine der großen positiven Überraschungen der Vorsaison war dabei der 1. FC Saarbrücken, der sich einen hervorragenden 5. Platz sichern konnte. Doch was ist für die Saarländer in diesem Jahr möglich?

Der FC Saarbrücken gilt als eine der großen positiven Überraschungen der letzten Jahre. So gelang im Sommer 2020 der Aufstieg in die 3. Liga, während man im gleichen Jahr das Halbfinale des DFB-Pokals erreichte. In der ersten Drittliga-Saison seit sechs Jahren schaffte man anschließend zudem problemlos den Klassenerhalt. Doch nicht nur das: Die Saarbrückener mischten unter den besten Teams mit und hielten sich sogar lange an der Tabellenspitze, was selbst Wettanbieter wie Tipico im Vorfeld kaum für möglich hielten.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war hier sicherlich Trainer Lukas Kwasniok, der zuvor bei Carl Zeiss Jena krachend gescheitert war, in Saarbrücken jedoch eine Aufbruchstimmung erzeugte. Der Erfolgstrainer hat sich jedoch mittlerweile eine neue Herausforderung gesucht und einen Vertrag bei den eine Klasse höher spielenden Paderbornern unterschrieben. Sein Nachfolger heißt Uwe Koschinat, der zuletzt beim SV Sandhausen tätig war.

Saarbrücken mit neuem Trainer

Der 49-Jährige Uwe Koschinat war als Spieler vorrangig in der Regional- und Oberliga aktiv – unter anderem bei der TuS Koblenz, dem stärksten Klub seiner Heimatstadt. Dort stieg er auch 2006 als Co-Trainer ein, bevor er 2011 zu Fortuna Köln wechselte. Mit den Rheinländern gelang ihm dann der Sprung in die 3. Liga. Insgesamt sieben Jahre blieb Uwe Koschinat den Fortunen treu.

Dann folgte er dem Ruf aus Sandhausen. Die Amtszeit beim SV Sandhausen begann dabei vielversprechend. Dennoch musste er in seinem zweiten Jahr nach einer Serie von fünf sieglosen Spielen nach dem 8. Spieltag seinen Platz räumen. Beim FC Saarbrücken wird Koschinat sich nun also erneut beweisen und seinen Spielern die eigene Spielidee vermitteln müssen.

Bisher schon zwölf Abgänge

Fakt ist, dass sich das Gesicht des 1. FC Saarbrücken zur neuen Saison nicht nur aufgrund des Wechsels auf der Trainerbank verändert. So war zum Beispiel Anthony Barylla, der zu Erzgebirge Aue gewechselt ist, nicht mehr zu halten. Auch Nicklas Shipnoski (Fortuna Düsseldorf) hat den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft. Insgesamt haben so ganze zwölf Spieler die Saarländer verlassen.

Im Gegenzug sind aber auch schon elf Neuzugänge verkündet worden. Diese zu integrieren, wird die Hauptaufgabe von Uwe Koschinat sein. Die ersten Spieltage dürften daher zeigen, wie schnell die neue Mannschaft zusammenwächst.

Eine Prognose fällt schwer

Gewöhnlich hat es ein Aufsteiger in der zweiten Saison schwer, was auch für den FC Saarbrücken gelten sollte. So konnte der euphorisierte Aufsteiger unter Trainer Lukas Kwasniok die Liga ordentlich aufmischen. In dieser Saison starten die Saarbrückener jedoch aufgrund der zahlreichen Abgänge in eine ungewisse Saison. Viel wird hier von den ersten Spieltagen abhängen, in denen sich das Koschinat-Team gut positionieren kann.

Mit einem guten Saisonstart würde so auch etwas der Druck auf die neuen Spieler und den Trainer gesenkt werden. Der Saisonauftakt gegen Aufsteiger Havelse bietet dafür eigentlich die perfekte Gelegenheit. Anschließend wartet mit dem Absteiger VfL Osnabrück jedoch bereits am zweiten Spieltag eine größere Herausforderung, sodass man im ersten Spiel unbedingt punkten sollte. Mit einer konzentrierten Saisonleistung hat der 1. FC Saarbrücken dann auch in dieser Saison die Chance auf den Klassenerhalt.

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