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Alkoholeinfluss, Führerscheinentzüge und beschlagnahmte Fahrzeuge in Luxemburg

Grevenmacher.

Als eine Patrouille gestern Nachmittag gegen 17.20 Uhr vom Potaschberg in Richtung Grevenmacher steuerte, musste sie in einer Kurve einem Wagen ausweichen, welcher auf ihrer Fahrspur entgegen kam.

Aufgrund dieses Fahrverhaltens wurde die Verfolgung aufgenommen. Als der Fahrer auf das Manöver angesprochen wurde gab er an, dass das Fahrzeugheck ausgebrochen sei. Die Frage ob Alkohol konsumiert wurde, bejahte der Mann. Ein diesbezüglicher Test ergab, dass der zulässige Höchstwert über das Doppelte überschritten wurde. Ein Fahrverbot wurde zugestellt.

Kurz zuvor wurde einem Fahrer ein Fahrverbot zugestellt als er während einer Verkehrskontrolle auf der A7, Höhe Tunnel Grouft mit 141 Km/h statt den erlaubten 90 Km/h gemessen wurde. Während dieser Kontrolle wurde gegen einen weiteren Fahrer aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung Strafanzeige erstellt.

In Ingeldorf in der ‘route d’Ettelbrück‘ wurde eine Patrouille auf einen Wagen mit defektem Licht aufmerksam. Bei einer anschliessenden Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen den Fahrer ein Fahrverbot bestehen würde.

Die Staatsanwaltschaft wurde diesbezüglich in Kenntnis gesetzt. Da gegen den Mann bereits letzten Monat Strafanzeige wegen Fahren trotz Fahrverbot erstellt wurde, entschied sich die Staatsanwaltschaft für die Beschlagnahmung des Fahrzeuges.

Gegen Mitternacht wurde auf der A13 auf Höhe der Ausfahrt Differdingen ein Verkehrsteilnehmer gemeldet, welcher seinen Wagen in Schlangenlinien steuerte. Eine Patrouille konnte den Wagen im Kreisverkehr Biff stoppen.

Ein Atemlufttest bestätigte den Verdacht auf Alkoholeinfluss. Aufgrund des Resultates wurde der Führerschein eingezogen.

Auf der Strecke zwischen Bridel und Kopstal wurde gegen 02.00 Uhr ein Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Bei der Überprüfung der Fahrzeugpapiere wurde ein Alkoholgeruch bemerkt. Ein diesbezüglicher Test ergab, dass der zulässige Höchstwert über das Doppelte überschritten wurde. Demnach folgte ein Führerscheinentzug.

Eine Anruferin verständigte gegen 05.00 Uhr die Polizei um mitzuteilen, dass sie in Niederkorn auf einen Wagen aufmerksam wurde, welcher in Schlangenlinien gesteuert wurde. Die Anruferin machte mit Hupzeichen auf das Fahrverhalten aufmerksam, woraufhin der Mann am Straßenrand stehen blieb. In der ‘avenue de la Liberté‘ konnte der Fahrer kontrolliert werden. Ein Alkoholeinfluss wurde festgestellt und ein diesbezüglicher Test durchgeführt. Führerschein wurde eingezogen.

Mitleid führte zu Diebstahl

Zwei Frauen sprachen gestern Nachmittag einen älteren Herrn auf der Straße an und täuschten vor ihre Arbeit verloren und kein Dach mehr über dem Kopf zu haben. Sie baten um Geld und ein Butterbrot. Gutgläubig nahm der Mann die beiden Frauen zu sich nach Hause und bereitete Essen zu. Unter dem Vorwand eine Toilette aufsuchen zu müssen begab sich eine Frau ins Obergeschoss und nutzte den Moment der Unachtsamkeit um Bargeld aus der Brieftasche zu stehlen.

Nach dem Essen verabschiedeten sie sich und das Ehepaar stellte kurze Zeit später den Diebstahl fest.

In den frühen Morgenstunden ging die Meldung ein, dass eine Person in einer Schenke angegriffen wurde. Bei einer zweiten Meldung wurde angegeben, dass der Täter im Besitz eines Messers sei und Kunden ihn bis zum Eintreffen der Streife festhalten würden.

Vor Ort wurde der Unruhestifter von den Polizeibeamten in Handschellen gelegt. Bei einer Sicherheitsdurchsuchung konnte ein Schlagring gesichert werden.

Im Inneren des Lokals konnte das sichtbar verletzte Opfer angetroffen werden und unmittelbar danach von den Sanitätern erstversorgt werden.

Mehrere Zeugen schilderten, dass der Täter auf die Gruppe zukam und angeblich mehrere rassistische Bemerkungen äußerte wodurch ein Wortgefecht entstand.

Der Unruhestifter habe das Lokal kurzzeitig verlassen und sei bei seiner Rückkehr mit geballter Faust auf das Opfer zugestürmt. In seiner Faust hatte er angeblich ein Küchenmesser versteckt, welches zu einem späteren Zeitpunkt im Lokal aufgefunden wurde.

Die Staatsanwaltschaft wurde in Kenntnis gesetzt und ordnete die Erstellung einer Strafanzeige sowie die Beschlagnahmung des Messers und Schlagringes an.

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