SaarburgThemen des Tages

Corona-Krise – Stellungsnahme von Bürgermeister Jürgen Dixius.

SCHUTZMASSNAHMEN IM RAHMEN DER CORONA-KRISE

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Coronavirus breitet sich weiter in ganz Europa aus. Die Grenzen zu unseren Nachbarländern werden bereits seit der vergangenen Woche kontrolliert, zahlreiche Betriebe wurden geschlossen und das öffentliche Leben auf ein Minimum reduziert. Am Wochenende haben viele Plätze trotz Sonnenschein verweist gewirkt – und das ist gut so. Denn nur, wenn wir alle unsere Kontakte reduzieren, können wir den Verlauf der Pandemie positiv beeinflussen und Menschenleben retten. Auch in unserer Region steigen die Fallzahlen. Dementsprechend rüsten die Krankenhäuser auf, haben wie in Saarburg und Trier Corona-Teststationen eingerichtet und schaffen Platz für Patienten. Indem wir uns an die strengen Regelungen halten, auf die sich Bund und Länder am Sonntag geeinigt haben (siehe Innenteil), zeigen wir Solidarität mit Menschen, die zur Risikogruppe zählen, mit Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie allen Helferinnen und Helfern, die Tag und Nacht zur Stelle sind. Ich bitte Sie, aus Mitmenschlichkeit die Kontaktverbote zu akzeptieren. Ordnungsamt und Polizei werden die Einhaltung der Regeln kontrollieren.

Ich möchte allen danken, die in dieser Krise vor Herausforderungen gestellt werden: dem medizinischen Personal in Kliniken und Praxen, Ordnungshütern, Rettungskräften, dem Gesundheitsamt.
Dank an alle, die Nachbarschaftshilfe leisten, an Vereine und Einrichtungen wie das Mehrgenerationenhaus, an Kitas und Schulen, die ihre Arbeit teils digital vernetzt fortsetzen.

Dank auch denen, die uns den Lebensmitteleinkauf ermöglichen, für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung tätig sind und den Bauhöfen, die viele Maßnahmen unterstützen. Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltung, die alle neuen Regelungen im Betrieb umsetzen.

Dank an alle, die sich solidarisch verhalten, auf Abstände und Hygiene achten, die keine Hamsterkäufe machen, die auch an die anderen denken.

Die Einschränkungen werden über einen längeren Zeitraum andauern müssen. Erst wenn ein wirksames Medikament verfügbar ist, können wir wieder zur Normalität zurückkehren. Für zahlreiche Betriebe in der Region sind die wirtschaftlichen Schwierigkeiten schon jetzt spürbar. Notwendige Hilfsprogramme werden von Bund und Land aufgestellt. Auch vor Ort werden wir uns abstimmen, wie die Kommunen helfen können.

Jetzt gilt: Leben und Gesundheit stehen an erster Stelle. Wir alle können durch unser Verhalten Leben retten. Helfen Sie mit!

Jürgen Dixius, Bürgermeister

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