FeuerwehrRegionVG Saarburg-Kell

E-Mobilität – Alternative Antriebstechniken stellen auch die Feuerwehren der VG Saarburg-Kell vor neue Aufgaben und Sicherheitsfragen beim Rettungseinsatz.

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Saarburg.     Zu einem technischen Hilfeseminar hatte die Wehrleitung der VG Saarburg-Kell an die siebzig Teilnehmer am Donnerstagabend zur Feuerwache nach Saarburg eingeladen. Kraftfahrzeuge mit alternativen Antrieben, wie beispielsweise Erdgas-, Flüssiggas-,Elektro oder Wasserstoffantrieb setzen sich immer mehr durch. Während die Feuerwehren auf Einsätzen mit konventionellen Verbrennungsmotoren gut vorbereitet, ausgebildet und ausreichende Kenntnisse und Erfahrung bei Einsätzen mitbringen, fehlt bei alternativen Antrieben oft die notwendige Kenntnis. Das Seminar stellte den aktuellen Stand der Technik vor und behandelte die taktischen Grundsätze, die bei Einsätzen mit diesen Fahrzeugen berücksichtigt werden müssen.

Zunächst traf man sich im Schulungsraum der Feuerwache Saarburg mit den Organisatoren und Referenten. Sie erklärten zunächst einige Grundbegriffe zur Verständniserlangung der Wirkung und Gefahren des elektrischen Stromes, über Sicherheitsmaßnahmen sowie über einige wichtige Bauteile; wie Energiespeicher und Ladesysteme mit denen die Feuerwehr im Einsatz Probleme bekommen könnte.

Auf alle alterrnativen Antriebskonzepte wurde in dem Seminar eingegangen. Die Möglichkeit der Fahrzeugidentifizierung über Software System und die richtige Benutzung von Rettungskarten wurde gezeigt. Im Anschluss wurde auf die Verhaltensweisen bei Unfällen und beim Fahrzeugbrand eingegangen.

Nach den theoretischen Grundlagen der alternativen Fahrzeugtechnologien ging es in die Fahrzeughalle der Feuerwache Saarburg zu vier Stationen um die praktischen Grundlagen an den neuen Fahrzeugen kennen zu lernen. An zwei mitgebrachten E-Mobilen (SUV) von Mitsubishi Motors sowie von Flüssiggas- und Erdgasfahrzeugen nebst Elektro und Hybrid Fahrzeugen (Stadtwerke Trier) konnten die Teilnehmer die theoretischen Informationen an den Fahrzeugen erkunden und mit Rettungskarten die Gefahrenschwerpunkte an den Fahrzeugen veranschaulichen.   Resümee der Veranstaltung war: Man muss keine Angst, sondern Respekt beim Umgang von neuen elektrotechnischen Fahrzeugen haben.

Teilnehmer dieses Seminars waren der Stellv. Kreisfeuerwehrinspektor Christian Neuschwander, alle Wehrleitungen des Landkreises Trier-Saarburg, die Kreisausbilder des Landkreises, alle Feuerwehren des Landkreises welche Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung haben und die Technische Hilfe – Ausbilder der VG Saarburg.

Einen besonderen Dank gilt den Stadtwerken Trier, welche die Veranstaltung mit Gas und Elektrofahrzeugen ergänzten. Als Referent und Ausbilder gastierte Ralf Maxheim (SWT,FFW Konz).

Dank gilt ebenfalls an die Firma Mitsubishi-Motors und deren Ausbilder Herrn Wolheim.

Ferner stellten die Firma Schmitt GMBH (Feuerwehrtechnik) und die Firma Weber Rescue Systeme ihre neuesten Modelle von Akku Spreizer und Schneidgeräten vor.

Die Organisatoren, Thorsten Petry (Stellv. Wehrleiter der VG Saarburg-Kell) und Christian Porten (FFW Beurig) dankten allen Unterstützern des Seminars recht herzlich. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr Saarburg verpflegten die Gäste mit Essen und Getränken.

Erst am späten Abend konnten die aufmerksamen und interessierten Teilnehmer von einer gelungenen Veranstaltung sprechen, aus welcher sie Wissen und Erfahrungen für die Vorgehensweise mit alternativen Fahrzeugenergien mitnehmen konnten. Die meist ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden sind somit zumindest für den Ernstfall zur Gefahrenabwehr und Sicherheit unserer Bürger gut vorbereitet.

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