FeuerwehrStadt Trier

Ein Tag im Leben der Berufsfeuerwehr Trier.

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Trier.     Einmal einen ganzen Tag lang der Feuerwehr bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Das konnte das Presseamt am Tag des Notrufs, dem 11. Februar. An diesem Tag gaben Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland im Rahmen des „Twittergewitters“ über den Kurznachrichtendienst Twitter einen Einblick in ihren Berufsalltag.

8 Uhr morgens in der Feuerwache 1 am Trierer Barbaraufer. Schichtbeginn für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wachabteilung 3 und des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr. Ein Wachabteilungsleiter, ein Wachabteilungsführer und acht Feuerwehrleute stehen in den nächsten 24 Stunden jederzeit bereit, falls es brennt oder technische Hilfe geleistet werden muss.

Drei weitere sind in der Leitstelle und als Führungsassistent eingesetzt. Neben der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung gehört auch der Rettungsdienst zu den Aufgaben des Amtes für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst der Stadt Trier. Hierfür sind neun weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Notfallrettung eingesetzt und können mit Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) schnellstmöglich medizinische Hilfe leisten.

Zusätzlich stehen tagsüber zehn und nachts zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereit, um mit einem Krankentransportwagen (KTW) auszurücken. Und das ist noch nicht alles: In der Feuerwache 2 in Ehrang beginnen gleichzeitig ebenfalls zehn Feuerwehrmänner ihren Dienst.

Das Besondere an diesem 11. Februar: Es ist Tag des Notrufs und zum zweiten Mal findet das so genannte Twittergewitter statt. Über den Kurznachrichtendienst Twitter berichteten Feuerwehren aus ganz Deutschland ab 8 Uhr zwölf Stunden lang aus ihrem Wach- und Einsatzalltag und wollen so auf die Bedeutung ihrer Arbeit aufmerksam machen.

Für die Wachabteilung 3 in der Hauptwache am Barbaraufer beginnt die Schicht mit Routine. Gründlich werden Fahrzeuge und Geräte überprüft. Funktionieren Pumpen, Schläuche und Funkgeräte? Ist die große Drehleiter technisch in Ordnung? „Wir müssen uns bei einem Einsatz hundertprozentig darauf verlassen, dass unsere Ausrüstung so funktioniert, wie sie soll“, erklärt Wachabteilungsführer Thomas Zimmer die akribische Überprüfung der zahlreichen Geräte. Es zeigt sich: Alles funktioniert an dem Morgen, wie es soll. Allerdings haben, so kurz nach dem Durchzug des Sturmtiefs Sabine, etliche Einsätze zur Beseitigung umgestürzter Bäume ihre Spuren an der Drehleiter hinterlassen. Äste, Laub und Sägespäne haben den Korb der Drehleiter verschmutzt.

Die Feuerwehrleute reinigen die Leiter gründlichst. Auch in den feuerwehreigenen Werkstätten lässt man die Finger rund gehen. In Trier werden neu angelieferte Schutzanzüge akribisch auf ihre Dichtheit überprüft und anschließend verpackt. In der Wache 2 in Ehrang kümmern sich die Mitarbeiter der Atemschutzwerkstatt um Atemschutzmasken und -flaschen der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Löschzüge.

Während es für die Wachabteilung keine Einsätze in der Brandbekämpfung oder der technischen Hilfeleistung gibt und so Zeit ist, sich um Gerät und Material zu kümmern, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallrettung schon mehrfach mit Blaulicht und Martinshorn ausgerückt. Regelmäßig steht für die Brandbekämpfer auch das Üben auf dem Dienstplan.

Das Szenario: ein Kellerbrand mit einer vermissten Person. In voller Ausrüstung dringt der Angriffstrupp der 3. Wachabteilung in den Keller vor und rettet nach kurzer Zeit einen Dummy, den Wachabteilungsführer Thomas Zimmer dort versteckt hatte. Er ist mit der Leistung der Feuerwehrmänner zufrieden. Anschließend heißt es: Ausrüstung wieder in Ordnung bringen, bevor es zum gemeinsamen Dienstsport geht.

Presseamt Stadt Trier

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