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Feuerwehr

Einsatz für die Technische Einsatzleitung Trier-Saarburg an Weiberdonnerstag in Köln

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Köln. An Weiberdonnerstag befindet sich die Stadt Köln in einer Art Ausnahmezustand. Unzählige Menschenmassen feiern an diesem Tag ausgiebig den Straßenkarneval. Das bedeutet auch viel Arbeit für Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen der Stadt. Sieben Führungskräfte der Technischen Einsatzleitung Trier-Saarburg befanden sich an Weiberdonnerstag im Rahmen eines Kooperationsaustausches in Köln, um die Organisation der Einsatzleitung an diesem Tag zu unterstützen.

Zu Beginn des Tages unterstützten die Trier-Saarburger die Organisation der Einsatzabschnittsleitung am Rettungsmittelhaltepunkt, der sogenannten Rettungswache 15. Zentral gelegen zwischen den Karneval-Hotspots Altstadt und Kwartier Latäng wurde eine temporäre Rettungswache errichtet. Hier wurde der Zusatzbedarf an Notfallmedizinischen Rettungsmitteln stationiert und durch die Abschnittsleitung disponiert.

Gegen Mittag unterstützten die Trier-Saarburger im Rathaus stationierte Einsatzkräfte. Neben der Gesamteinsatzleitung der Stadt war auch die zweite Einsatzabschnittsleitung hier stationiert, deren Aufgabe die Führung der Unfallhilfsstellen und Fußtrupps war. Unfallhilfsstellen sind entlang der Karneval-Hotspots gelegene erste Anlaufstellen zur Behandlung leichter Verletzungen oder Versorgung von Personen, die beispielsweise wegen übermäßigem Alkoholkonsums betreut werden müssen.
„Es ist kein alltäglicher Einsatz, aber dennoch Routine“, schildert Christian Scholz Pressesprecher des Brand- und Katastrophenschutzes Trier-Saarburg den Einsatz für die Führungskräfte aus Trier-Saarburg. Die Häufigkeit der Notfälle ist deutlich höher im Vergleich zum Landkreis.

Auch die Menge und Verfügbarkeit der Einsatzmittel ist anders als im Leitstellenbezirk Trier. Dennoch, so Scholz, ist die Arbeit, die in Köln in der Einsatzleitung gemacht wird, die gleiche wie auch in Trier-Saarburg und damit Routine für die sieben Führungskräfte.

Nicole Schumacher, Pressesprecherin Brand- und Katastrophenschutz Trier-Saarburg, die ebenfalls in Köln die Einsatzleitung unterstützte teilte mit, dass am 20.02.2020 in Köln 1348 Notfalleinsätze abgearbeitet wurden, davon 900 im Rettungsdienst, 300 in den eingerichteten Unfallhilfsstellen und 48 Sonstige.

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