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Tragischer Verkehrsunfall mit einem Toten und vier schwer verletzten Personen.

Junggesellenabschied/Rückfahrt endet tödlich.

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A 1/Gemarkung Flußbach (ots)    Am Sonntag, dem 24.11.2019, um 11:37 Uhr, befuhr ein 34-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Kreis Trier-Saarburg die A 1 aus Richtung Koblenz in Richtung Trier. Nach der Anschlussstelle Hasborn geriet der Fahrer vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der noch feuchten Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug überschlug sich und stieß nach dem Überschlag gegen die Mittelschutzplanke, wo es total beschädigt zum Stehen kam.

Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und ins Krankenhaus Wittlich eingeliefert. Ein 37-jähriger Mitfahrer erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Drei weitere Mitfahrer – 34, 34 und 31 Jahre alt – wurden schwer verletzt. Zwei Mitfahrer wurden mittels Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz geflogen. Während der Verkehrsunfallaufnahme war die Autobahn in Fahrtrichtung Trier voll gesperrt. Auf der Gegenspur, in Richtung Koblenz, musste eine Spur gesperrt werden.

Nach zwei Stunden konnte der vor der Anschlussstelle Hasborn im Stau stehende Verkehr über die Anschlussstelle Hasborn abgeleitet werden. Die Fahrzeuge, die nach der Anschlussstelle Hasborn vor der Unfallstelle im Stau standen, wurden rückwärts über die Anschlussstelle abgeleitet. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens dauerte dies allerdings sehr lange, so dass hier die Geduld der Autofahrer gefragt war.

Die Vollsperrung wurde nach fünfeinhalb Stunden aufgehoben, so dass die Autobahn nach Stauauflösung wieder in beiden Richtungen ungehindert befahren werden konnte. Die Höhe des Sachschadens wird auf ca. 5000 EUR geschätzt. Im Einsatz waren folgende Rettungskräfte: – Die Notärzte aus Daun und Wittlich – Der leitende Notarzt des Kreises Bernkastel-Wittlich – 6 Rettungswagen aus Manderscheid, Traben-Trarbach, Bernkastel und Wittlich – Der ADAC-Rettungshubschrauber sowie der Rettungshubschrauber LAR Luxemburg – Die Autobahnmeisterei aus Wittlich – Ein örtliches Abschleppunternehmen – Ein örtlicher Bestatter – Ein Gutachter – 2 Fahrzeuge der Polizeiinspektion Wittlich – 2 Fahrzeuge der Polizeiautobahnstation Schweich – Die Feuerwehren aus Wittlich, Laufeld und Wallscheid Die Polizeiautobahnstation Schweich bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich zu melden, unter der Telefonnummer 06502-91650 oder per Mail unter pastschweich@polizei.rlp.de

Polizeiautobahnstation Schweich

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