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Wildsau hält Saarbrücker Polizei in Atem

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Saarbrücken.     Am Sonntag, 12.01.2020, gegen 13:20 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt ein wild umherlaufendes Wildschwein in der Gersweilerstraße in Alt-Saarbrücken gemeldet. Vor Ort konnte von den eingesetzten Beamten in Erfahrung gebracht werden, dass es sich vermutlich um einen Keiler handele, der bereits mehrere Fahrzeuge beschädigt habe.

Trotz einer groß angelegten Fahndung nach dem Wildtier, bei welcher unter anderem ein Jagdpächter zur Unterstützung hinzugezogen wurde, und mehreren Sichtmeldungen im Bereich Hohenzollernstraße, Heuduckstraße und Umgebung konnte das Tier zunächst nicht gestellt werden. An einem Anwesen in der Heuduckstraße wollte das Tier in ein Kellergeschoss flüchten und zerstörte dafür ein außenliegendes Fenster.

Da dies jedoch scheiterte, setzte es seinen Streifzug in Richtung A 620 und angrenzende Saar fort. Unter der Durchführung von umfangreichen Verkehrsmaßnahmen hinsichtlich der Eingrenzung von Gefahren für den Fahrzeugverkehr wurde die Verfolgung des Tiers aufgenommen.

Von den eingesetzten Beamten konnte die Wildsau wenig später im Bereich des Saarleinpfads in Richtung Staustufe Burbach festgestellt werden. Erstaunt mussten diese dann feststellen, dass das Tier einen beherzten Sprung in die Saar machte und diese durchquerte. Nach erneuter Überquerung der A 620 im Bereich der AS Klarenthal verschwand die Wildsau im Wohngebiet Ottenhausener Berg.

Da im Anschluss keine erneute Sichtmeldung mehr einging, konnte gegen 14:30 Uhr davon ausgegangen werden, dass das Tier sich in Richtung des dahinterliegenden Waldgebiets orientierte und keine Gefährdung mehr für den Fahrzeugverkehr und die Anwohnerschaft bestand.

 

 

Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt

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