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Arbeitsgruppe „Vermisstenforschung“: Gibt es noch Zeitzeugen im Großraum Vierherrenborn/Saarburg?(Video)

Vierherrenborn.     Uwe Benkel ist Gründer und Leiter der Arbeitsgruppe „Vermisstenforschung“ und führt Grabungen nach vermissten Flugzeugen und deren Insassen des Zweiten Weltkrieges durch. Auch in unserer Region ist er aktiv. Aufgrund von Hinweisen wurde auf der Gemarkung Vierherrenborn eine Untersuchung durchgeführt.

Aus der Bevölkerung kam der Hinweis, das in den Kriegsjahren 1942 bis 1945 ein amerikanischer Bomber nahe der B 407 unweit des Speiner Bildchen in Richtung Serriger Bachtal auf einem Wiesengrundstück abgestürzt ist.

Aufgrund der Hinweise begann man am vergangenen Donnerstag mit der Suche.

Auf dem Wiesengrundstück wurden Metallgenstände von einer Maschine gefunden.

Bei der weiteren Suche stieß man in Nähe eines Feldweges auf 16 amerikanische Panzerminen des Typs M1 und M1A1. Die Mine besteht aus einem runden Stahlblechgehäuse mit einem Durchmesser von 18 cm und einer Höhe von 7,2 cm. Sowie einen als „Spider“ bezeichneten Druckring, dem Zünder und einem Zündverstärker sowie einem Knäuel Kabel.

Der unmittelbar hinzugezogene Kampfmittelräumdienst Rheinland-Pfalz bestätigte dies. Die Zünder waren allerdings glücklicherweise nicht mehr vorhanden. Die Minen hatten ein Einzelgewicht von 4,8 kg und waren mit 2,7 kg TNT gegossen. Der Kampfmittelräumdienst entsorgte die Minen.

Nach Angaben des Kampfmittelräumdienst hält das TNT auch noch weitere siebzig Jahre seine brisante Gefährlichkeit.

Wer weiß was über den Absturz des Bombers bzw. den Kriegsaktivitäten aus dieser Zeit in dem Großraum Zerf-Vierherrenborn?

Infos bitte an info@saar-mosel-news.de

Wir weisen ausdrücklich aus gesetzlichen Vorschriften darauf hin, dass sich keine unbefugten Sondengänger auf die Suche machen sollen.

Redaktion SMN

 

 

 

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