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Mandern

„Ein Sandstein für die Landschaft im Naturpark Saar-Hunsrück“

Mandern. Die Künstler Sabine Lütt und Matthias Lilienmond von der Regenbogenschmiede

aus Hunolstein aus der Gemeinde Morbach setzten gemeinsam mit Bürgern aus Mandern und dem Ortsbürgermeister Tim Kohley den letzten Stein des Projektes „Seele in der Natur“.

Die beiden Künstler hatten schon anderweitig über den ganzen Hunsrücker Teil des Naturparks derartige sieben Natursteine mit Mandals entwickelt, gemeißelt und aufgestellt.

Die Kelten, aber auch die Römer hatten schon solche Steinsetzungen vorgenommen. Die Landschaft des schönen Ruwertals und deren Geschichte waren die Inspiration der beiden Künstler beim Entwurf des Schaubildes und Ausarbeitung des Sandsteines. Bei Mandern verändert das Ruwertal seinen Charakter; Flussabwärts bildet die Ruwer im Zusammentreffen der beiden Huns-rücken, den Osburger und den Schwarzwälder Hochwald,

eine zunehmend ausgeprägte Talenge und flussaufwärts weitet sich das Tal zu einer flachen Mulde. Das in den Manderner Stein gehauene Zeichen wurde transpiriert von Strömen und Mäandrieren, dem Sprudeln und Wirbeln des renaturierten Flusses. Die Kylltaler Sandstein GmbH lieferte den circa 1,5 schweren Rohsandstein. Die Grundidee des Projektes war mehr oder weniger aus einer Gemeinschaft entstanden; so der Künstler Matthias Lilienmond. Die Behauung des Steines dauerte etwa eine Woche und das überwiegend in ehrenamtlicher Tätigkeit. Somit konnte der 1,5 Meter hohe Sandstein in Anwesenheit der Künstler im August in unmittelbarer Nähe der Ruwerthalhütte aufgestellt werden. Anschließend wurde dieser Akt mit einen kleine Umtrunk und Speisen gefeiert.

Mehr Informationen über die Regenbogenbrücke: https://www.regenbogenschmiede.net/

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