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FeuerwehrPolizeiVG Hermeskeil

Flugzeugwrack in Reinsfeld geborgen – Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Reinsfeld.   Noch am späten Mittwochabend wurde der 49 jährige Pilot aus Recklinghausen in NRW mit Unterstützung des Technischen.Hilfswerk aus Hermeskeil (Fachgruppe-Ausleuchtung) aus seinem Wrack durch die Feuerwehr geborgen und zur Obduktion nach Mainz gebracht. Polizei und das Luftfahrtbundesamt aus Braunschweig begannen mit den Untersuchungen.

Am Donnerstagmorgen wurden die Arbeiten des Bundesamtes und der Kriminalpolizei wieder aufgenommen. Zur Bergung der Wrackteile wurde das THW OV Saarburg mit schwerem Gerät angefordert. Mehrere Flugzeugteile wurden in einem großen Radius um den Sportplatz im Wald gesichtet. Das THW musste mit Motorsägen und Radlader eine Schneise im Wald frei machen, um an die Wrackteile kommen. Revierförster Martin Ritter und Waldarbeiter waren ebenfalls im Einsatz.Es liegen Wrackteile sowohl im Gemeindeforst als auch auf privaten Grundstücken.

Die Maschine fasste 300 Liter Flugbenzin in den Tanks. An einigen Stellen wurde Proben der Wasserbehörde entnommen. Man wird am kommenden Freitag einen Teil der verunreinigten Böden abgetragen.

Um den restlichen Treibstoff aus den Tragflächen abzupumpen wurde der Gefahrstoffzug des Landkreises hinzu gezogen. In äußerst vorsichtiger Bergung unter der Anwesenheit des Flugunfallermittlers wurden der Rumpf und das Cockpit in einen Wechselcontainer der Feuerwehr angehoben und verladen. Die Kriminalpolizei Trier setzte eine Drohne mit einprogrammierten GPS Daten ein, um das Gebiet nochmals zu überprüfen, das keine Flugzeugteile übersehen wurden, so Polizeisprecher Marc Fleischmann. Da diese Maschine auch im Besitz des Piloten war, ist es bei kleineren Maschinen keine Pflicht einen Flugschreiber wie bei größeren Luftfahrzeugen zu installieren; so ein Sprecher des Luftfahrtbundesamtes.

Es vergingen noch einige Stunden  bis die Bergungsarbeiten abgeschlossen waren.

Die Wrackteile werden zu weiteren Ermittlungen zum Luftfahrtbundesamt nach Braunschweig gebracht. Es wird einige Monate dauern, bis die Auswertungen der Wetter und Flugdaten sowie der Wrackteile in Augenschein genommen sind.

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