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Generation Z – Datenschutz und Social Media?

Social Media und ihr Konsum sind schon seit einigen Jahren ein heißes Diskussionsthema. Wann ist es zu viel und welchen Einfluss haben die Plattformen auf unseren Alltag? Die Generation Z – geboren in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren – ist mit Social Media aufgewachsen.

In einer neuen Studie hat ExpressVPN deutsche Jugendliche zu ihrer Nutzung sozialer Medien befragt und Erstaunliches herausgefunden, gerade im Hinblick darauf, wie die Gen Z mit den eigenen Daten umgeht.

Das Wichtigste in Kürze:

1)      Beliebtheit und Erfolg sind für viele der Gen Z wichtiger als der Schutz der eigenen Daten

2)      Social Media beeinflusst das Wohlbefinden von Gen Z wesentlich

3)      Funktionen wie versteckte Likes werden positiv aufgenommen, aber ersetzen nicht die Probleme, die mit Social Media einhergehen.

Ruhm um jeden Preis? Wie hält die Generation Z es mit der Privatsphäre?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie ist, dass Generation Z Privatsphäre zwar schätzt, aber auch bereit ist, eigene Daten preiszugeben, um es als Influencer zu schaffen. Und das denken nicht wenige der jungen Generation Z, denn 77% aller Befragten in der Studie würden persönliche Information an Social Media-Unternehmen weitergeben, wenn sie so einfacher berühmt werden könnten. 47% aller Befragten würden immerhin noch persönliche Informationen preisgeben, um schneller Zugang zu neuen Funktionen der Social Media-Plattformen zu erhalten.

 

Die Wichtigkeit von Likes auf sozialen Medien

Wie wichtig und kontrovers Likes auf sozialen Medien wie Instagram sind, zeigt die Tatsache, dass 40% der Befragten schonmal einen Post gelöscht haben, weil er nicht genug Likes bekommen hat. Dieser Trend spiegelt sich auch in anderen Ländern wider. In den USA haben 47% der Befragten einen Post gelöscht und in Frankreich immerhin noch 32%.

Es überrascht daher nicht, dass der Großteil von Generation Z berichtet, dass Social Media ihr Glück, Selbstbild und Selbstwertgefühl beeinflusst hat. Dieser starke Einfluss auf Nutzer von sozialen Medien ist auch der Grund, warum viele Unternehmen mittlerweile mehr auf die psychische Gesundheit ihrer Nutzer achten. Die Funktion zur Ausblendung von Likes auf Facebook und Instagram wurde beispielsweise von einem großen Teil der Nutzer bereits genutzt.

Nicht alle wollen ihre Daten preisgeben

Nicht alle Personen in der Generation Z wollen mit ihren persönlichen Daten so freizügig umgehen. Immerhin 82% der Befragten haben ein privates Konto, das sie nur mit ausgewählten Freunden teilen. Wenn Sie ebenfalls über den Datenschutz auf Facebook und Co besorgt sind, nehmen Sie sich die folgenden 4 Tipps zu Herzen, die Nutzung von Social Media privater und sicherer zu machen.

4 Tipps für mehr Privatsphäre in den Social Media

  • Schalten Sie das Geo-Targeting der Apps aus, damit keine GPS-Daten von Ihnen aufgezeichnet werden.
  • Nicht alle Posts müssen mit dem ganzen Internet geteilt werden. Sind bestimmte Informationen oder Dinge eher privater Natur und sollen trotzdem gepostet werden, dann sollten Sie einschränken, wer Ihre Posts oder Ihr Profil sehen kann.
  • Sichern Sie Ihren Login ausreichend ab. Immer wieder werden Social Media-Konten gehackt und missbräuchlich benutzt. Beugen Sie dem Fall der Fälle am besten mit einem starken Passwort und der Aktivierung der 2-Faktor-Authentifizierung vor.
  • Nicht alle geforderten App-Berechtigungen sind nötig oder sinnvoll. Apps fordern gerne umfassende Berechtigungen (wie z.B. Geo-Targeting), obwohl diese für die Funktion der App nicht notwendig sind. Alles was nicht unbedingt erlaubt werden muss, sollte abgeschaltet werden, um unnötiger Datensammlung vorzubeugen.

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