VG Hermeskeil

Gymnasium Hermeskeil erneut bei „Jugend forscht“ erfolgreich

Pizzarechnung, mathematische Chamäleons und Würfelschlangen

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Hermeskeil. Das Gymnasium Hermeskeil setzt seine erfolgreiche Jugend forscht-Tradition fort und konnte auch in diesem Jahr beim Regionalwettbewerb in Trier erneut unter Beweis stellen, dass es zu den Hochburgen für Mathematik und Informatik in der Region Trier gehört. Zwölf Schüler der „Jugend forscht“-AG (mit Schwerpunkt: Mathematik/Informatik) unter der Betreuung von Dr. Marc A. Bauch waren beim Wettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ erfolgreich. Sie erhielten zahlreiche Preise für ihre sieben Projekte: Vier Fachpreise, darunter auch ein Regionalsieg, zwei Sonderpreise, zwei Förderpreise sowie ein Schulpreis – so die bisherige Bilanz.

In der Sparte „Jugend forscht“ erhielt Samira Jost den ersten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Samira Jost beschäftigte sich mit Würfelschlangen. Dabei handelt es sich um ein mathematisches Experiment aus der Stochastik, bei dem 50 Würfel aneinandergereiht werden. Man wählt einen beliebigen Würfel, wandert dann gemäß Augenzahl weiter und wiederholt den Vorgang bis es nicht mehr geht. Man kann voraussagen, auf welchem Würfel man landen wird. Die Nachwuchsmathematikerin verallgemeinerte das Experiment, indem sie die Anzahl und die Art der Würfel veränderte. Der dritte Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik ging an Max Reichrath und Nicolas Beth. Sie beschäftigten sich mit der Berechenbarkeit der Eulerschen Zahl. Erfolgreich teilgenommen haben Jonas Hüther und Louis Naumann. In ihrer Arbeit simulierten sie Räuber-Beute-Modelle, die man aus der Biologie kennt, und untersuchten die Auswirkungen der Parameter bei ihrem Modell. Ebenfalls erfolgreich teilgenommen haben Anton Kosanke und Hannes Hein. Sie beschäftigten sich mit der Bestauswahl bei Bewerbungsverfahren.

In der Sparte „Schüler experimentieren“ erhielten Elias Gillen und Matthias Elwert den zweiten Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik für ihre Arbeit über mathematische Chamäleons. Sie untersuchten ein Färbungsproblem, das sie auf Teilbarkeit von Zahlen zurückführen konnten. Zusätzlich erhielten die Nachwuchswissenschaftler zu ihrem Fachpreis auch einen Sonderpreis. Der dritte Preis sowie ein weiterer Sonderpreis ging an Imke Nolden. Sie beschäftigte sich mit der maximalen Stückzahl in Abhängigkeit der Schnitte bei Pizzen und Donuts. Imke Nolden war die jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs. Erfolgreich teilgenommen haben Justus Hüther und Marcel Friedrich. Sie untersuchten die Möglichkeiten beim Paketieren von Rechtecksflächen und konnten bestimmen, wann eine Paketierung möglich ist.

Die Jury lobte die Selbstständigkeit der Hermeskeiler Schüler und das hohe wissenschaftliche Niveau, auf dem die Schüler sich mit der Materie über mehrere Monate hinweg auseinandersetzten, Algorithmen implementierten, Hypothesen aufstellten, diese durch Beweise verifizierten oder modifizierten und selbstständig Lösungen fanden. Die Vielfalt der Themen spricht für sich und zeigt sowohl die Bandbreite als auch das überragende Engagement von Schülern und Betreuungslehrer.

Die sieben Projekte der Hermeskeiler Schüler wurden von Mathematik- und Informatiklehrer Dr. Marc A. Bauch betreut. Bauch ist stolz, dass auch in diesem Jahr seine Schüler sich gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen konnten und zahlreiche Preise erhielten. Auch in diesem Jahr gehört das Gymnasium Hermeskeil wieder zu den engagiertesten Schulen in Rheinland-Pfalz. Für dieses Engagement erhielt das Gymnasium Hermeskeil erneut den Schulpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung Das Engagement der Schule bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb besteht seit elf Jahren ohne Unterbrechung und ist mit seiner nachhaltigen Förderung mathematischer und informatischer Talente ein hervorstechender Bereich im Profil des Hermeskeiler Gymnasiums.

Gymnasium Hermeskeil

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