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Hochwertige Öle zum Kochen – Darauf sollte man achten

Öl wird in der Küche vielseitig eingesetzt, beispielsweise zum Braten, Frittieren, Backen oder als Dressing für den Salat. Eine gute Qualität und der richtige Einsatz sind entscheidend, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten und unsere Gesundheit zu schützen.

Werden Öle falsch erhitzt, kann sich ihre Struktur verändern, was für unseren Körper ein gesundheitliches Risiko darstellt. Beispielsweise können falsch erhitzte Fettsäuren den Cholesterin- und Blutfettwert in die Höhe treiben, was Erkrankungen wie Arteriosklerose und im schlimmsten Fall einen Herzinfarkt begünstigen kann. Welche Öle man wie verwenden sollte und was es noch zu beachten gibt, haben wir in diesem Artikel zusammengefasst.

Öl ist nicht gleich Öl

Die Auswahl an Ölen ist im Supermarkt mittlerweile überwältigend. Da verliert man schnell den Überblick und greift zu einer Flasche, die den persönlichen Anforderungen nicht gerecht wird. Zum Braten, Backen oder für kalte Speisen sind unterschiedliche Öle besser oder weniger gut geeignet und man sollte sich vorher ausreichend informieren. Für die mediterrane Küche ist beispielsweise hochwertiges spanisches Olivenöl bestens geeignet.

Kaltgepresst oder raffiniert – was ist besser?

Ist die Rede von kaltgepresstem oder raffiniertem Öl, spricht man von der Herstellung. Bei der Kaltpressung wird das Öl mechanisch und komplett ohne Wärme aus den Ölsaaten und -früchten gepresst. Dieses Verfahren ist besonders schonend und erhält den individuellen Geschmack und Geruch der Früchte. Durch anschließendes Filtern oder Schleudern werden feste Bestandteile entfernt.

 

Die Raffination verwendet Wärmezufuhr, um das Öl aus der Saat zu pressen. Das Öl ist in diesem Zustand ungenießbar und muss deshalb einige Reinigungsschritte durchlaufen. Bei diesem Prozess werden unerwünschte Stoffe, aber auch natürliche Inhaltsstoffe, wie Vitamin E und Aromakomponenten, entfernt. Deshalb ist raffiniertes Öl oftmals geruchs- und geschmacksneutral.

 

Grundsätzlich gibt es kein “gesünderes” Öl. Sie unterscheiden sich zwar in Geschmack und Herstellung, der Gesundheitswert bei Ölen derselben Sorte ist jedoch beinahe identisch. Es gibt andere Möglichkeiten, seine Ernährung gesünder zu gestalten als akribisch auf die Ölauswahl und die enthaltenen Nährstoffe zu achten.

Öl richtig lagern

Besonders lange haltbar ist Öl dann, wenn es richtig gelagert wird. Allgemein sind kaltgepresste Öle nicht so lange haltbar wie raffinierte, da mehr natürliche Stoffe enthalten sind. Beide sollten an einem kühlen, dunklen Platz aufbewahrt werden. Die Vorratskammer oder ein Küchenschrank sind bestens geeignet. Im Kühlschrank ist es für Öl zu kalt und auch Orte direkt neben Geräten, die Hitze ausstrahlen, sind zu vermeiden.

Welche Temperaturen für welches Öl?

Als Faustregel gilt: Kaltgepresste Öle für kalte Speisen, raffiniertes Öl zu braten und geschmacksneutrale Öle zum backen. Ab 150 Grad wird es für die meisten kaltgepressten Öle kritisch. Butter eignet sich ebenfalls nur für Temperaturen bis maximal 150 Grad. Extra natives Olivenöl kann bis zu 190 Grad aushalten und mit raffiniertem Olivenöl gehen Temperaturen bis 220 Grad. Bei einer Überhitzung entstehen schädliche Stoffe und ein beißender Geruch. Setzt man sich diesem Dampf regelmäßig aus, riskiert man diverse Lungenerkrankungen und auch krebserregende Wirkungen sind nicht ausgeschlossen.

Welches Öl ist das Beste?

Welches Öl das Beste ist, hängt ganz von den individuellen Vorlieben und Einsatzzwecken ab. Wer gerne ein hochwertiges Öl auf seinem Salat haben möchte, ist mit Olivenöl, Sesamöl, Walnussöl oder Kürbiskernöl sehr gut beraten. Für das leichte Erhitzen in der Küche sind Olivenöl und Rapsöl bestens geeignet. Wer regelmäßig grillt, sollte zu raffiniertem Olivenöl oder Kokosfett greifen.

Fazit

Beim Kauf und der Verwendung von Öl gibt es ein paar Punkte zu beachten, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Nach diesem Artikel sind Sie bestens vorbereitet und wissen, worauf es bei der Nutzung von hochwertigen Ölen ankommt.

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