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Waldbrand am Bahnhof Taben-Rodt – Feuerwehrfrau verletzt

Taben-Rodt/Serrig. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes sind am 17.09.2020 gegen 14:00 Uhr zu einem Brand im Bereich des Bahnhofs Taben-Rodt gerufen worden. Im Bereich der Bahngleise brach ein Feuer aus, das sich schnell auf der Fläche ausbreitete. Die Einsatzstelle befindet sich an einem Steilhang, der dicht bewachsen ist. Das gesamte Einsatzgebiet ist für Rettungskräfte nur schwer zugänglich. Daher gestaltet sich die
Brandbekämpfung ebenfalls schwierig.

Zunächst wurde der Brand von einer Brücke oberhalb des Bahnhofes eingedämmt. Dazu wurde auch Löschwasser aus der Saar entnommen. Um an die Brandherde im oberen Teil des Steilhangs zu gelangen, wurde durch das THW und weitere Einsatzkräfte eine Schneise im Wald angelegt. Zur Aufrechterhaltung der Löschwasserversorgung sind mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz, die im Pendelverkehr große Mengen Wasser an die Einsatzstelle liefern.

Ebenfalls im Einsatz befand sich ein Hubschrauber der Polizei, der mit einem Außenlastbehälter Wasser auf die unzugänglichen Stellen abwirft. Die Brandbekämpfung aus der Luft diente  jedoch nur zur Eindämmung des Feuers, ein vollständiges ablöschen konnte aber nur durch bodengebundene Kräfte erfolgen.

Auf Anweisung von Jürgen Dixius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, wurden die Löscharbeiten mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt. Aufgrund der schweren Zugänglichkeit des Geländes und der damit verbundenen Gefahren, war es nicht zu verantworten, die Arbeiten bei Dunkelheit fortzusetzen.

Die Sicherheit der Einsatzkräfte steht während der gesamten Zeit im Vordergrund. Daher war auch zur Absicherung der Löschmannschaften im Steilhang die Facheinheit „Spezielles Retten aus Höhen und
Tiefen“, die sogenannten Höhenretter, im Einsatz. Um die Stelle in der Nacht zu kontrollieren, wurde eine Wache eingerichtet.

Während der Löscharbeiten wurde eine Feuerwehrfrau verletzt und wurde nach notfallmedizinischer Behandlung zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus transportiert.

Insgesamt waren rund 250 Kräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz (Technische Einsatzleitung, THW, Deutsches Rotes Kreuz, Organisatorischer Leiter Katastrophenschutz, Kreisfeuerwehrinspekteur) und Polizei aus dem Landkreis Trier-Saarburg sowie dem benachbarten Saarland vor Ort.

Bilder SMN / Text TEL Trier-Saarburg

 

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