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Mit Föhn im Bett – Wohnhaus brennt in Freudenburg – Vier Verletzte

Freudenburg. Am 2. Weihnachtsfeiertag kam es gegen 06:30 Uhr zu einem Brandausbruch in einem Wohnhaus in Freudenburg. Die Dachgeschosswohnung in der Gartenstraße stand bei dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand.

Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Bereits nach 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis etwa 10:00 Uhr hin.

Nach den Ermittlungen der Polizei stellte sich heraus das eine Jugendliche mit einem Föhn ihre Matratze aufwärmen wollte. Bei dem Versuch die Matratze auf eine kuschelige Temperatur zu bringen ist sie eingeschlafen. Der Föhn wurde allerdings nicht ausgeschaltet.

Dabei geriet die Matratze in Brand. Vater und Tochter wachten auf und brachten die Matratze auf den Balkon. Sie löschten das Feuer vermeintlich mit einem Eimer Wasser. Nach der Löschaktion gingen sie wieder zu Bett. Kurze Zeit später breitete sich das Feuer wieder aus und breitete sich von dem Balkon weiter aus.

Bei dem Brand wurden vier Personen verletzt und mit einer Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser transportiert. Es handelt sich um zwei Bewohner des Wohnhauses und ein Ehepaar aus dem Nachbargebäude.

Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die Minustemperaturen am Morgen. Das Löschwasser gefror auf der Straße und machte diese spiegelglatt. Anwohner unterstützten die Feuerwehr bei dem Abstreuen mit Salz, des weiteren wurden die Einsatzkräfte auch mit Kaffee und Tee von den Nachbarn versorgt.

Auch der DRK Ortsverein Saarburg stellte warme Getränke bereit.

Von der Feuerwehr wurde das Technische Hilfswerk aus Saarburg zur Unterstützung nachgefordert.

Um die Glutnester unter dem Dach abzulöschen war der Einsatz der Rettungssäge des THW erforderlich.

Von der Drehleiter aus wurde das Stehfalz Blechdach geöffnet und die Glutnester abgelöscht.

Insgesamt waren 110 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Freudenburg, Kirf, Taben-Rodt, Saarburg und Beurig vor Ort, des weiteren die FEZ Saarburg, die Wehrleitung der VG Saarburg, die Höhenrettung der VG Saarburg, die Polizeiinspektion Saarburg und der THW Ortsverband Saarburg.

Von seitens des Rettungsdienstes war ein RTW von der DRK Rettungswache Saarburg vor Ort, sowie zwei Rettungswagen des DRK Ortsverein Saarburg.

 

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