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Wohnhaus in Flammen – Verdacht auf Brandstiftung

Irsch/Saar.  Am Montagabend um 22.22 Uhr wurden die Feuerwehren zu einem Dachstuhlbrand in den Serriger Weg nach Irsch alarmiert. Bei dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass das Dachgeschoss in Vollbrand stand. Mehrere besorgte Anwohner riefen bei der Leitstelle in Trier an. Mehrere Einheiten wurden daraufhin nach alarmiert.

Rund eine Stunde dauerte es bis man die Flammen unter Kontrolle hatte. Zuerst sicherte man die beiden direkten Nachbargebäude des Brandobjektes ab, danach konnte man mit der aktiven Brandbekämpfung beginnen.

Zunächst ging man auch davon aus das sich der Hausbesitzer noch im Gebäude befindet. Unter Atemschutz durchsuchte die Feuerwehr das Gebäude. Zum Glück konnte der Mann im Haus nicht gefunden werden, wenig später kam der Besitzer zurück zu seinem Haus. Er musste vor Ort betreut werden.

Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nacht hin. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Wohl möglich hat ein Familienangehöriger des Hausbesitzers das Feuer gelegt. Die Kripo ermittelt und auch die Staatsanwaltschaft wurde informiert.

Trotz des schnellen eintreffen der Feuerwehr konnte das Feuer auch auf den Dachstuhl eines der beiden direkt angrenzenden Häuser übergreifen, hier kam es auch zu größeren Schäden durch Feuer und Löschwasser.

Das Brandgebäude ist nicht mehr Bewohnbar. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist enorm.

Im Einsatz waren rund 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Irsch, Schoden, Ockfen, Saarburg, Beurig und Serrig. Die Feuerwehreinsatzzentrale Saarburg und die Wehrleitung der VG Saarburg.

Der DRK Ortsverein Saarburg war mit 14 Einsatzkräften vor Ort um die Betreuung der Einsatzkräfte zu übernehmen. Des weiteren waren der Energieversorger, die Polizeiinspektion Saarburg, die Kriminalpolizei, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg und der Ortsbürgermeister von Irsch vor Ort.

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