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Arrestzellen in Luxemburg-Bahnhof überbelegt.

Luxemburg

Mehrere Unterbringungen im Arrest 

Gestern Nachmittag gegen 14.45 Uhr wurde die Dienststelle am Bahnhof darüber informiert, dass in einem Schnellimbissrestaurant der ave. de la Gare ein Mann randalieren und die Kunden belästigen würde.

Eine Patrouille konnte den Unruhestifter antreffen und ihn zwecks Eigensicherung in Handschellen legen. Es stellte sich heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand und Stühle durch das Lokal warf. Nach einer ärztlichen Kontrolle wurde der Mann aufgrund der Umstände im Arrest untergebracht.

Kurz vor 19.00 Uhr musste die gleiche Dienststelle erneut wegen einem Randalierer ausrücken.

Ein Mitarbeiter eines Supermarktes informierte die Polizei über einen stark alkoholisierten Mann, welcher sich weigern würde das Geschäft trotz mehrmaligen Aufforderungen zu verlassen. Die Kundschaft sowie das Sicherheitspersonal würden weiterhin belästigt werden.

Erneut ein Fall für die Arrestzelle.

Bei der körperlichen Untersuchung vor der Unterbringung in die Zelle stellte sich heraus, dass der Mann Essware, ein verpacktes Hühnchen, in seiner Hose versteckt hatte. Es konnte herausgefunden werden, dass dieses zuvor im Supermarkt entwendet worden war. Die Geschäftsleitung erhielt Kenntnis und gegen Mann wurde Strafanzeige erstellt. Er wurde anschliessend in der Ausnüchterungszelle untergebracht.

Gleiche Dienststelle, andere Schicht, jedoch mit demselben Resultat:

Gegen 22.30 Uhr wurden Sicherheitsbeamte des Bahnhofes mit einem Trunkenbold auf dem Polizeirevier vorstellig. Der Mann hatte angeblich im Bahnhofsinneren ein Pärchen angepöbelt. Da gutes Zureden nicht half musste die Polizei eingreifen. Doch auch auf der Dienststelle schenkte der Trunkenbold den Beamten lediglich Ignoranz und kam keiner der Aufforderungen nach.

Der Mann machte lediglich Gebrauch von seinem Recht eine Person seiner Wahl zu verständigen. Der angebliche Bekannte weigerte sich jedoch ihn auf dem Revier abzuholen, so dass aufgrund der Umstände beschlossen wurde den Mann im Arrest unterzubringen.

 

Die Zellen am Bahnhof sind mittlerweile alle belegt und für den nächsten Einsatz mussten die Lokale einer anderen Dienststelle eingesetzt werden.

Am 30.12.2017, kurz vor 04.00 Uhr, meldete eine Anruferin, dass in der rue de Strasbourg eine Person auf ihren Mann zu kam, ihm etwas verkaufen wollte und anschliessend zum Schlag ausholte.

Vor Ort war die Geschichte jedoch etwas anders. Es stellte sich heraus, dass der Mann der Anruferin unter Alkoholeinfluss stand und aufgeregt vor den Gesichtern der Beamten fuchtelte.

Angeblich sei er von einem Drogendealer geschlagen worden, welcher jedoch nicht mehr vor Ort war. Nachdem die Beamten als Feiglinge betitelt wurden da sie sich nicht um die wahren Probleme kümmern würde, versuchte die Frau einzugreifen und den alkoholisierten Mann zu beruhigen.

Die Beamten machten erneut darauf aufmerksam, dass sie zwecks Hilfeleistung angefordert wurden und demnach genauere Angaben brauchen. Dies führte jedoch lediglich dazu, dass der Mann aufbrauste, Drohungen aussprach und erklärte das Problem selbst in die Hand zu nehmen.

Die Frau gab an den Mann in ihre Obhut zu nehmen jedoch war dieser von seinem Vorhaben der Selbstjustiz nicht abzuhalten. Da er somit eine Gefahr für sich und andere darstellte und zudem unter Alkoholeinfluss stand, wurde entschieden, dass die Polizei den Mann in ihre Obhut nimmt indem er im Arrest untergebracht wird.

Police Luxemburg

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