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Gestohlenes Pony Tarzan wieder nach zwei Monaten da – Fell gefärbt und Mähne abgeschnitten

Konz/Klausen. Das in der Nacht vom 13. auf 14. Mai in Konz Niedermennig gestohlene Shetland-Pony Tarzan ist wieder da. Am Samstag, dem 14. Juli wurde das kleine Pferd in Klausen bei Wittlich von einem Förster auf einer Wiese gefunden. Angehörige eines Reiterhofs in der Nähe kümmerten sich daraufhin um das Pony

Ein Facebookaufruf ergab schnell das es sich um das gestohlene Pony Tarzan aus Konz handelt. Freunde des Besitzers erkannten das Pferd an einigen markanten Merkmalen.

Laut Augenzeugenberichten waren dubiose Zirkusleute in den Orten rund um Klausen unterwegs und haben von Tür zu Tür gebettelt.Nach Vermutungen des Besitzers Josef Prison liegt der Verdacht nahe, dass das Pony auch bei diesem vermeintlichen Wanderzirkus war.

Vermutlich ist das Pony den Dieben entlaufen.

Besonderes dreist ist die Tatsache, dass die vermeintlichen Diebe Tarzan mit einer Haarfarbe schwarz gefärbt haben und auch die Mähne wurde dem Pferd komplett abgeschnitten.

Da das lebhafte Tier einen Chip besitzt, konnte eine exakte Besitzerzuordnung nachgewiesen werden, das es sich hierbei um Tarzan handelt.

Der Besitzer und Pferdezüchter Josef Prison ist überglücklich das Tarzan nach 2 Monaten wieder da ist, denn er hat das Pony seiner inzwischen achtjährigen Enkelin zur Geburt geschenkt.

Nun ist Tarzan wieder auf seinem Hof in Konz -Kommlingen. Josef Prison hat auch Angst, dass das Pony nochmal geklaut wird, deshalb soll es nun Nachts erstmals im Stall bleiben. Auch wird nun versucht die schwarze Farbe aus dem Pferdefell zu waschen, damit Tarzan wieder seine ursprünglichen Farbmerkmale bekommt.

Die Polizei wurde über die neuen Erkenntnisse informiert. Die Ermittlungen zu den vermeintlichen Dieben dauern an.

Gesundheitlich geht es Tarzan aber bestens. Das Pferd wurde von einer Weide in der Nähe des Sportplatzes in Konz-Niedermennig gestohlen, nachdem der Zaun dort durchtrennt worden war.

Hinweise auf den oder die Täter hat die Polizei bisher nicht. Auch ist ungeklärt, wie das Pony aus dem Tälchen auf die Wiese zwischen Klausen und Osann-Monzel kam und wo es zwischenzeitlich gehalten wurde.

Daher bittet die Polizei in Konz weiterhin um Zeugenhinweise zur Tat, zum Transport oder zum Aufenthaltsort des Shetlandponys unter der Telefonnummern 06501/92680 oder per Email unter pwkonz@polizei.rlp.de

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