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Gesundheit

Schimmel – das Wichtigste in Kürze

Nahezu jeder hat in seinen eigenen vier Wänden schon einmal Bekanntschaft mit ihm gemacht: dem Schimmel. Sei es auf liegengebliebenem Obst oder Gemüse, in dem vergessenen Joghurt im Kühlschrank, an Haus- und Kellerwänden oder auf Holz – Schimmel tritt in unterschiedlichsten Arten, Farben und Größen auf und bleibt oftmals lange Zeit unentdeckt. Erfahren Sie hier mehr über die Entstehung und Beseitigung von Schimmel.

Arten und Vorkommen

Schimmelpilze sind Mikroorganismen, die Pilzfäden und Sporen ausbilden. Dabei gibt es sowohl grünen, schwarzen, roten, gelben als auch weißen Schimmel und zahlreiche verschiedenen Unterarten. Als sichtbarer Belag können sie dabei im gesamten Haus auftreten. Meist spielen eine schlechte Isolierung, falsches Lüften und sparsames Heizen eine große Rolle für das Vorkommen. Schimmel entsteht in erster Linie dort, wo es feucht ist. Gerade deshalb sind Badezimmer besonders häufig von Schimmel betroffen. Aber auch in der Küche, im Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer, im Keller oder im Garten kommt er vor. Nicht selten stehen Möbelstücke viel zu eng an der Wand, wodurch keine ausreichende Belüftung erfolgen kann. Deshalb ist insbesondere hinter Kleiderschränken, Sideboards oder Betten Vorsicht geboten. Auch eine zusätzliche Befeuchtung, wie etwa durch einen Luftbefeuchter oder aufgehängte Wäsche, kann zu Schimmelbildung führen, nämlich immer dann, wenn die Raumfeuchtigkeit 65 % übersteigt. Gerade in Zeiten von Corona ist es außerdem ratsam, sich genau über die Anschaffung von Standard-Luftreinigern zu informieren.

Entfernung von Schimmel

Ist der Schimmel erst einmal da, gilt es, ihn so schnell wie möglich zu entfernen. Obwohl er nicht grundlegend gefährlich für den gesunden Menschen ist, gibt es diverse Arten wie den schwarzen oder gelben Schimmel, der die Gesundheit beeinträchtigen kann. Allergische Reaktionen, Beschwerden in den Atemwegen oder Magen-Darm Verstimmungen wurden oft in diesem Zusammenhang beobachtet. Verdorbene und befallene Lebensmittel gehören zweifelsfrei umgehend in die Mülltonne. Auch der Bereich um das befallene Obst herum oder die Schale sollten sofort gereinigt werden, da sich die Schimmelsporen anderenfalls weiter ausbreiten können. Hauswände oder befallene Möbelstücke hingegen können mit einem professionellen Schimmelentferner geruchsfrei und effektiv behandelt werden. Bei großflächig befallenen Flächen oder weiteren Unklarheiten kann ein Expertenrat helfen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Damit sich erst gar kein Schimmel im eigenen Haus breitmachen kann, ist die entsprechende Vorsorge wichtig. Dabei sollten zunächst bauliche Mängel genau unter die Lupe genommen und gegebenenfalls besprochen und ausgebessert werden. Im Alltag ist richtiges Lüften besonders wichtig, wenn es um die Vermeidung von Schimmel geht. Dabei sollte nach jedem Duschen das Badezimmerfenster geöffnet werden, aber auch viermal tägliches Stoßlüften und ein Austausch der Raumluft ist hierbei essenziell. In den Wintermonaten ist darauf zu achten, die Wände nicht zu stark auskühlen zu lassen. Auch unbewohnte oder selten genutzte Räumlichkeiten müssen regelmäßig geheizt werden, um ein gutes Raumklima zu schaffen, in dem sich die Schimmelsporen nicht wohlfühlen. Ein Hygrometer kann dabei helfen, die Luftfeuchtigkeit genau im Auge zu behalten. Sofas und weitere Möbelstücke sollten nie in direktem Kontakt mit der Wand stehen. Diese einfachen Tipps bilden die Grundlage, um eine Wohnung vor Schimmelbefall zu schützen.

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