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Schwerer Verkehrsunfall an der Grenzbrücke Wellen – 7 Verletzte

Wellen. Am 1.Dezember, gegen 21.00 Uhr kam es auf der Kreuzung am Grenzübergang Wellen/Grevenmacher auf deutscher Seite zu einem heftigen Zusammenstoß zweier PKW. Ein aus Richtung Grevenmacher kommender Luxemburger Renault mit 3 Personen besetzt, überquerte die Grenzbrücke um als Vorfahrtsberechtigter in die Ortsmitte der Josef–Schnuch Straße nach Wellen zu fahren. Zugleich kam eine weiterer Mercedes Kombi aus Baden- Württemberg mit vier Personen besetzt aus Richtung Temmels und beabsichtigte eigentlich die B 419 in Richtung Nittel zu fahren.

Das Fahrzeug überfuhr ohne Geschwindigkeitsreduzierung die vorfahrtsberechtigte Brückenkreuzung um auf der anderen Seite am Bahnhof Wellen wieder auf die B 419 zu gelangen. Der vorfahrtsberechtigte Luxemburger PKW knallte dann frontal in die rechte Seite des Unfallverursachers.

Insgesamt wurden laut Polizei sieben Personen bei dem Unfall verletzt. Mindestens zwei Personen wurden hierbei mittelschwer verletzt. Die weiteren fünf Personen wurden nach ersten Erkenntnissen nur leicht verletzt. Sie wurden in die Krankenhäuser nach Saarburg und Trier verbracht.

Ein Insasse des Mercedes musste mittels schwerem Gerät durch die Feuerwehr befreit werden da er im Sitz eingeklemmt war. Die seitlichen Aufprallsensoren des Mercedes bewirkten, das die Rückenlehne des Beifahrersitzes automatisch nach hinten abgesenkt wurde. Aufgrund dessen konnte sich die Person auf der Rückbank nicht mehr selbständig aus dem Fahrzeug befreien.

Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. In Kooperation mit der luxemburgischen Polizei wurde die Grenzbrücke für ca. 1.5 Stunden beidseitig gesperrt.

Im Einsatz waren des weiteren zwei Rettungswagen der Rufbereitschaft des DRK Ortsverein Saarburg, ein Rettungswagen aus Konz, zwei Notärzte,  die FEZ Konz, die Wehrleitung der VG Konz, die Feuerwehren Nittel und Wellen mit  rund  25 Einsatzkräften und die Polizeiinspektion Saarburg.

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