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Wohnhausbrand in Hentern – Feuerwehr rettet Hund – drei Verletzte – Video

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Hentern. Gegen 1.20 Uhr in der Nacht zum Samstag heulten die Sirenen im Hochwald. Ein Autofahrer bemerkte beim durchfahren der Ortslage Hentern eine starke Rauchentwicklung aus dem ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses. Dunkler schwarzer Rauch drang aus den Fensterscheiben.

Die Bewohner des Hauses in der Bahnhofsstraße waren zu dem Zeitpunkt noch am schlafen. Erst bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten sie durch klingeln geweckt werden. Laut Wehrleiter der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, Torsten Marx, wurden die drei betroffen Personen von der Feuerwehr über Steckleitern im letzten Moment gerettet.

Auch der Familienhund konnte zum Glück unbeschadet unter Atemschutz von der Feuerwehr aus dem Haus gerettet werden.

Die drei Bewohner des Hauses kamen mit einer Rauchgasvergiftung leicht verletzt in Krankenhäuser. Der Hund wurde zwischenzeitlich von Anwohnern versorgt.

Im Innenangriff konnte die Feuerwehr das Feuer schnell unter Kontrolle bringen.

Das Feuer ist nach ersten Erkenntnissen in der Küche ausgebrochen. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig. Aufgrund der alten Bauweise mussten auch Teile der Zwischendecke zum ablöschen von Glutnestern geöffnet werden.

Wie es zu dem Brand kam ist noch unklar. Die Brandermittler der Kriminalpolizei waren in der Nacht noch an der Einsatzstelle und ermitteln.

Der Einsatz zog sich mehrere Stunden bis in den frühen Morgen hin. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Zerf, Hentern, Lampaden und Vierherrenborn. Des Weiteren die Feuerwehreinsatzzentrale Kell am See, der Wehrleiter der VG Saarburg-Kell, ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Trier und der Rettungswache Zerf, der Notarzt aus Saarburg und der DRK Ortsverein Saarburg.

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