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Zwei Verkehrsunfälle Im Avelertal durch alkoholisierten Fahrer – Drei Schwerverletzte

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Trier.     Am 13.03.2020, gegen 00:17 Uhr, kam es im Avelertal zu einem folgeschweren Verkehrsunfall. Nach ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Trier befuhr ein 27-jähriger Mann aus dem Stadtgebiet zunächst die Avelsbacher Straße in Fahrtrichtung im Aveler Tal. Im Kreuzungsbereich Domänenstraße / Am Grüneberg kam der Fahrer eines silbernen VW Bora nach links von der Fahrbahn ab und touchiert eine Verkehrsinsel. Als Zeugen dem Mann helfen wollen, verließ der Unfallverursacher mit durchdrehenden Reifen die Unfallstelle weiter in Fahrtrichtung Im Avelertal.

Im weiteren Verlauf kam er erneut in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. In Höhe Hausnummer 49 b Im Avelertal prallte das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit frontal auf das Heck eines ordnungsgemäß geparkten Ford Fusion. In diesem Fahrzeug befanden sich zum Unfallzeitpunkt zwei Personen, die soeben aussteigen wollten.

Der vorher parkende Ford wurde 22 Meter weit geschoben und kam an einer Mauer zum Stehen. Beide Insassen wurden durch den Aufprall schwer verletzt. Die Personen mussten durch Kräfte der Berufsfeuerwehr Trier mit schwerem technischem Gerät geborgen werden.

Ein 30-jähriger Mann aus einem Trierer Stadtteil wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen, seine 23-jährige Begleiterin mit schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, in Krankenhäuser nach Trier und Wittlich verbracht. Der vermeintliche Unfallverursacher wurde ebenfalls verletzt in ein Trierer Krankenhaus verbracht. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Eine Blutprobe wurde entnommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Trier wurde ein Gutachten zur Klärung des genauen Unfallherganges veranlasst. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Die Straße Im Avelertal war für ca. 3 Stunden voll gesperrt.

Besonders hervorzuheben ist das vorbildliche Verhalten der zahlreichen Ersthelfer vor Ort, die sich unmittelbar um die Verletzten kümmerten und die Maßnahmen der Polizei und der Rettungskräfte tatkräftig unterstützten.

Im Einsatz befanden sich insgesamt ca. 40 Angehörige der Berufsfeuerwehr Trier und der Freiwilligen Feuerwehr Kürenz, 4 Rettungswagen-Besatzungen, ein Notarzt sowie drei Teams der Polizeiinspektion Trier.

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