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Gesundheit

Augen lasern lassen – Vorteile & Risiken

Vorteile und Risiken einer Augenlaser-Behandlung

65 Prozent der Deutschen benötigen Sehhilfen, um scharf sehen zu können. Tendenz steigend. Doch nicht jeder möchte von einer Brille eingeschränkt werden, oder jeden Morgen Kontaktlinsen einsetzen. Eine Augenlaser-Behandlung kann einen Ausweg bieten.

 

Was passiert beim Augenlasern?

Das Augenlasern ist eine Operation, bei der durch einen Laserstrahl gezielt die Fehlsichtigkeit korrigiert wird. Dabei wird Gewebe der Hornhaut abgetragen, was die Brechkraft des Auges verändert. Das sorgt dafür, dass Patienten danach nicht länger auf Sehhilfen angewiesen ist.

 

Der Erfolg des Eingriffs hängt stark von Erfahrung und Fähigkeiten des behandelnden Arztes ab. Deshalb ist es wichtig, sich einen professionellen und erfahrenen Anbieter zu suchen, wie zum Beispiel https://betterview.ch/de/.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Nicht jede Fehlsichtigkeit kann durch den Laser behoben werden und nicht jeder darf sich behandeln lassen. Bei einer ausführlichen Voruntersuchung müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

 

  • Alter: Wer sich die Augen lasern lassen möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein. Im Normalfall ist das Auge allerdings erst um das 20. Lebensjahr ausgewachsen. Vorher riskiert man Schäden oder instabile Ergebnisse.
  • Hornhaut dick genug: Die Hornhaut muss über 500 µm dick sein, sonst ist eine Behandlung nicht möglich
  • Pupillendurchmesser: Dieser sollte nicht mehr als 7 Millimeter betragen.
  • Dioptrienzahl: Diese sagt die Stärke der Sehschwäche aus. Sie sollte bei Kurzsichtigen nicht mehr als -10 betragen, bei Weitsichtigen nicht mehr als +3. Hornhautverkrümmungen lassen sich bis zu einem Wert von 3,5 beheben.

 

Klare Ausschlusskriterien sind:

 

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Tragen eines Herzschrittmachers
  • chronisch fortschreitende Hornhautverkrümmung
  • Entzündungen und rheumatische Erkrankungen
  • Einnahme von Medikamenten, die den Heilungsprozess der Hornhaut beeinflussen könnten

 

Auch einige weitere Punkte können eine Laserbehandlung ausschließen. Inwieweit eine Augen-OP infrage kommt, wird vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen.

Vorteile

Eine Operation klingt immer erstmal abschreckend. Auch der Laser mag Unbehagen verursachen. Doch die Erfolgschancen einer Laserbehandlung sind heutzutage sehr hoch. So profitieren die meisten von folgenden Vorteilen:

 

  • Scharfes Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen
  • Besseres Kontrastsehen
  • Bessere Farbwahrnehmung
  • Sport ohne störende Sehhilfe
  • Nie mehr Brille oder Kontaktlinsen verlieren
  • Problemlos Schwimmen und Tauchen
  • Auf lange Sicht werden Kosten gespart

 

Methoden

Für die Augenlaser-Behandlung gibt es verschiedene Methoden. In Deutschland liegen die Kosten pro Auge irgendwo zwischen 800 und 2.600 Euro.

 

  • LASIK: gängigste und günstigste Methode, dauert etwa 10 Minuten pro Auge
  • Femto-LASIK: besonders für Menschen mit sehr dünner Hornhaut geeignet, dauert etwa 15 Minuten pro Auge
  • PRK/LASEK: LASEK ist eine Weiterentwicklung von PRK, gut für dünne Hornhaut, Heilungsprozess dauert etwas länger, Behandlungszeit etwa 10 Minuten pro Auge
  • ReLEx Smile: ähnlich wie LASIK, nur ohne flächiges Ausschneiden eines Hornhautlappens, weniger Risiken, etwa 10 Minuten pro Auge
  • Epi-LASIK: schonendere Methode, ohne Einschneiden der Hornhaut, ansonsten gleich wie LASIK Verfahren

Risiken und Nebenwirkungen

Neben den oben genannten Vorteilen müssen auch mögliche Risiken beachtet werden:

 

  • Verlust des Augenlichts
  • Ausfall der Tränendrüse
  • Hornhautverformungen
  • Infektionen
  • Augenschmerzen und Lichtempfindlichkeit

 

Doch keine Sorge – die OP ist ein sicherer Eingriff und schlimme Nebenwirkungen treten nur in den aller seltensten Fällen auf. Gute Kliniken können eine Sicherheit von nahezu 100 Prozent garantieren.

 

Die einzigen wirklichen Nachteile sind, dass sofort hohe Kosten anfallen. Mittlerweile bieten viele auch die Möglichkeit der Ratenzahlung. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen leider keine Kosten.

Fazit

Für die meisten Menschen mit Sehschwäche kann das Augenlasern eine Alternative zum Brillen- oder Kontaktlinsen-Tragen sein. Die Ergebnisse sind oft 100-prozentige Sehkraft und die positiven Effekte halten oft mindestens 15 Jahre, oder sogar ein ganzes Leben.

 

Welche Methode für Sie am besten ist, hängt von den körperlichen Voraussetzungen ab. Auch Ihre eigenen Bedürfnisse werden beachtet. Besonders die Kosten können auf den ersten Blick abschreckend sein.

 

Auf das restliche Leben hochgerechnet, sparen Sie sich mit einer Laserbehandlung allerdings Kosten. Besonders bei starken Sehschwächen oder Hornhautverkrümmungen werden Sehhilfen schnell ziemlich teuer. Mehr über Augengesundheit lesen Sie hier.

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