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Personalgewinnung – wie finden Unternehmen günstig qualifiziertes Personal

Das größte Kapital eines Unternehmens sind seine Mitarbeiter! Je besser diese ausgebildet und motiviert sind, desto höher sind die Umsätze. Bis vor einiger Zeit hatten die meisten Firmen keine Probleme, geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren. Oft kamen 5 und mehr Bewerber auf eine Stelle.

 

Dies ist heute nicht mehr der Fall! In Zeiten des Fachkräftemangels wählen inzwischen die Arbeitssuchenden die Unternehmen aus, bei denen sie arbeiten möchten. Die beginnende Verrentung der Boomer-Generation verschärft diesen Prozess. Verlassen doch zukünftig jährlich doppelt so viele Arbeitnehmer den Arbeitsmarkt, wie aus den Ausbildungsstätten nachrücken. Daher kommt heutzutage einer umfassenden Mitarbeiter- & Personalgewinnung eine gesteigerte Bedeutung zu.

Methoden zur Personalgewinnung

 

Größere Unternehmen unterhalten eigene Abteilungen, um die geeigneten Mitarbeiter zu finden und an sich zu binden. Oder sie wenden sich an Vermittlungs- und Headhunter-Agenturen, um die Qualität ihres Mitarbeiterstabs auf hohem Niveau zu halten. Diese Lösungen können zu Erfolgen führen. Allerdings sind sie in der Regel mit hohen Kosten verbunden.

 

Festangestellte Mitarbeiter in den Personalabteilungen beziehen Löhne und Gehälter, ohne direkt zur Umsatzgenerierung beizutragen und die Agenturen präsentieren in der Regel gepfefferte Rechnungen, um sich ihre Bemühungen honorieren zu lassen.

 

Eine weitere Möglichkeit, hochwertiges Personal zu rekrutieren, besteht darin, einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des Unternehmens auf Schulungen zu schicken, die auf die Thematik Mitarbeiter- und Personalgewinnung spezialisiert sind. Zahlreiche öffentliche und private Träger wie das BNW (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft) bieten solche Seminare an. Die so Weitergebildeten wenden das Erlernte dann im eigenen Betrieb an und sorgen im Idealfall dafür, dass es zu keinen Lücken in der Personaldecke kommt.

 

Allerdings ist auch ein solches Vorgehen mit Kosten verbunden, die viele Firmen nicht stemmen können. Diese Betriebe müssen nach günstigeren Möglichkeiten Ausschau halten, um qualifiziertes Personal zu rekrutieren und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dabei ist es die wichtigste Voraussetzung, ein starkes Employer Branding aufzubauen.

Employer Branding – die Voraussetzung für eine erfolgreiche Mitarbeitergewinnung

 

Das Machtverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat die Strukturen des Recruitings durchgerüttelt. Heute sind es nicht mehr die Arbeitgeber, die sich ihre Mitarbeiter aussuchen. Vielmehr müssen sich Unternehmen so darstellen, dass sie für qualifizierte Fachkräfte als Brötchengeber infrage kommen.

 

Ursächlich für diesen Wechsel der Vorzeichen ist eine veränderte Arbeitswelt. Globalisierung und Digitalisierung hinterlassen ihre Spuren und die demografische Entwicklung in Form von Überalterung und Gender Shifts verstärken diese Mechanismen. Als Resultat ist zu verzeichnen, dass die Sorgen des Einzelnen um den Arbeitsplatz abnehmen.

 

Diese Entwicklung ist verantwortlich für den Umstand, dass sich Unternehmen veranlasst sehen, im War for Talents ihre Marke (Employer Branding) aufzubauen und zu pflegen, um auf dem Arbeitsmarkt positiv wahrgenommen zu werden. Mithilfe eines Bündels diverser Analysen, Strategien und Maßnahmen wird eine Arbeitgebermarke entwickelt. Ein ansprechendes Employer Branding ist ein Alleinstellungsmerkmal, über das ein Unternehmen erst von qualifizierten Fachkräften wahrgenommen wird.

Kostengünstige Methoden der Personalgewinnung

 

Ist das Employer Branding entwickelt, kann die Suche nach passenden Mitarbeitern in Angriff genommen werden. Wer dabei nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, um teure Agenturen zu engagieren, greift auf günstigere Instrumente der Personalgewinnung zurück.

Interne Stellenausschreibungen

 

Dabei werden die eigenen Mitarbeiter über das Intranet oder per E-Mail über eine freigewordene Stelle informiert, sodass sie sich darauf bewerben können. Da dadurch an anderer Stelle eine Position frei wird, löst diese Maßnahme allerdings nicht das quantitative Problem.

Der Aufbau eines Talentpools

 

Hier handelt es sich um eine einfache Datenbank, in der potenzielle Kandidaten gespeichert werden, die mit dem Unternehmen in einer Beziehung standen oder stehen:

 

  • ehemalige Mitarbeiter
  • ehemalige Praktikanten und Werkstudenten
  • abgelehnte Bewerber
  • Kontakte von Messen, Kongressen und aus den sozialen Medien

Social-Media-Recruiting

 

Fast 100 % der Fach- und Führungskräfte sind in den sozialen Medien aktiv. Die wichtigsten Netzwerke sind dabei Xing und LinkedIn.

Online-Jobbörsen

 

Die Marktführer Monster und Stepstone sind leider kostenpflichtig und die Mitarbeitersuche kann damit ins Geld gehen. Mit einer Recruiting-Software gelingt es, Stellenanzeigen kostenlos und weltweit auf wichtigen Jobportalen zu positionieren. Letztlich unterhält die Arbeitsagentur ein Jobportal, welches über ei

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