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Polizeieinsatz in Igel – Sprengstofffund erfordert Evakuierungen

Igel. Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen wurde heute gegen 19 Uhr die Wohnung eines Anwesens in Igel, Trierer Straße, durchsucht.

Hierbei stießen die Ermittler um 19.15 Uhr auf im Keller des Mehrparteienhauses gelagerten Sprengstoff. Daraufhin wurden zunächst sämtliche Hausbewohner aufgefordert, das Anwesen zu verlassen.

Der daraufhin hinzugezogene Sprengstoffentschärfer des Landeskriminalamtes stellte fest, dass der Sprengstoff hochgradig explosionsgefährlich ist.

Aufgrund der nun vorhandenen Gefahrenlage entschied der polizeiliche Einsatzleiter nun auf Empfehlung des Experten, die Durchfahrtsstraßen für den Verkehr zu sperren und die Anwohner in einem Radius von ca. 200 Metern um den Fundort zu evakuieren.

Seither sperren Polizeikräfte mehrerer Dienststellen sowie Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren den Gefahrenbereich großräumig ab und bringen die Anwohner aus dem gefährdeten Bereich in Sicherheit. Es müssen voraussichtlich mehrere Hundert Menschen ihre Häuser verlassen. Sie werden von Hilfskräften versorgt.

Erst wenn diese Schutzmaßnahmen abgeschlossen sind, wird entschieden, wie der Sprengstoff gesichert und entsorgt werden kann.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist ein politisch motivierter Hintergrund der handelnden Personen auszuschließen. Bisher hat die Polizei eine Person aus dem Anwesen wegen des Verdachts eines Sprengstoffvergehens festgenommen.

Von den Sperrungen betroffen sind in erster Linie die B 49 / Trierer Straße sowie mehrere Nebenstraßen. Auch der Bahnverkehr ist betroffen und wird vorerst eingestellt.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Polizei

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