Anzeige
Wohnen & Bauen

Armaturen für Bad und Küche: Darauf sollten Verbraucher achten

Die Armaturen im Badezimmer und der Küche werden jeden Tag mehrfach betätigt und sind in manchen Haushalten hohen Belastungen ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, dass die Vorrichtungen möglichst robust und langlebig ausfallen und auch bei häufiger Benutzung lange in einem einwandfreien Zustand erhalten bleiben. Welche Armaturen sich wirklich eignen, hängt dabei nicht nur von den persönlichen Vorlieben der Nutzer, sondern auch von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Wenn die Küche renoviert wird: Welche Armaturen kommen infrage?

In der Küche finden naturgemäß viele Arbeiten statt, welche die Verwendung von Wasser beinhalten. Abspülen, Gemüse waschen und vieles mehr erfordert ein angemessenes Waschbecken mit entsprechend hochwertigen Armaturen. Zur Auswahl stehen in diesem Zusammenhang zahlreiche Modelle, die sich sowohl optisch als auch funktional voneinander unterscheiden. Armaturen aus Edelstahl etwa präsentieren sich rostfrei und langlebig und verfügen außerdem über eine ansprechende Optik. Beim Einbau neuer Armaturen sollten Verbraucher außerdem über die gewünschte Auslaufhöhe nachdenken. Diese entscheidet maßgeblich über den Komfort etwa beim Abwasch: Große Töpfe lassen sich mit einer höher gewählten Auslaufhöhe deutlich effizienter reinigen, ohne dass es zu Kratzern oder vergleichbaren Beschädigungen kommt.

Ebenfalls in Betracht gezogen muss vorm Kauf von Küchenarmaturen die Art des Wasseranschlusses. Ist im Haus beziehungsweise in der Wohnung ein Boiler oder anderweitiger Warmwasserspeicher zwischengeschaltet, sollte eine Niedrigdruckarmatur zum Einsatz kommen. Diese Vorrichtungen sorgen dafür, dass sich beim Entnehmen von Wasser im Boiler zu viel Druck aufbaut, der schlimmstenfalls zum Platzen des Behälters führen könnte. Läuft das Wasser dagegen direkt von der Wand in den Hahn, können Hochdruckarmaturen verwendet werden. Im Zweifelsfall kann ein Armaturenprofi dabei helfen, die geeigneten Varianten für die individuellen Gegebenheiten herauszufinden.

Badezimmer- und Duscharmaturen müssen einiges aushalten

Ebenso wie die Armaturen in der Küche sind ebenso die Vorrichtungen im Badezimmer im modernen Alltag hohen Belastungen ausgesetzt. Bezüglich der Qualität sollten Verbraucher daher in keinem Raum Abstriche machen, denn die Armaturen sind eine langfristige Anschaffung, die möglichst über viele Jahre halten sollte. Sowohl die verwendeten Materialien als auch die Verarbeitung sind hierbei entscheidend. Badarmaturen werden meist aus Messing hergestellt und anschließend verchromt. Auf Wunsch sind Sonderfarben verfügbar, die dann allerdings einen höheren Anschaffungspreis erfordern. Um eine gute Qualität zu erhalten, muss es nicht immer das teuerste Modell sein: Bereits Armaturen in der mittleren Preiskategorie erfüllen gängige Standards und präsentieren sich langlebig und dekorativ.

Im Badezimmer haben Verbraucher die Wahl zwischen Aufputzarmaturen und Unterputzarmaturen. Aufputzarmaturen werden direkt auf das Waschbecken montiert und lassen sich so einfach und unkompliziert anbringen. Die Auslaufhöhe kann hier durch einen mehr oder weniger hohen Sockel individuell angepasst werden. Unterputzarmaturen dagegen verschwinden in der Wand über dem Waschbecken, weshalb diese Variante von vielen Nutzern bevorzugt wird. Optisch kann das Bad entscheidend von Unterputzmodellen profitieren. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass diese Montageart ausreichend Raum in der Wand voraussetzt. In vielen Bädern ist aber eine zu diesem Zweck vorgesehene Vorwand vorhanden, in der etwa Mischbatterien, Rohrleitungen und Spülkästen untergebracht werden können. Auch hier kommt es wieder auf die Gegebenheiten in den eigenen Räumlichkeiten an: Nur, wenn diese berücksichtigt werden, lassen sich geeignete Armaturen für ein komfortables Wohnen finden.

Durch diese Tipps wirkt das Badezimmer wieder modern!

 

Anzeige
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"